Beobachter

Wenn Sie brutverdächtige Kiebitze auf landwirtschaftlichen Flächen entdecken, sollten Sie am besten direkt den Bewirtschafter der Fläche ansprechen. Sind die Flächenbewirtschaftenden nicht bekannt, sollte die Untere Naturschutzbehörde des jeweiligen Landkreises über den Brutverdacht informiert werden. Eine Karte mit regionalen Ansprechpartnern finden Sie hier.

LandwirtSCHAFT

Landwirte und Landwirtinnen erhalten Informationen zu Fördermöglichkeiten für größere Kiebitzschutzmaßnahmen sowie zu lokalen Gelegeschutzprojekten über das für sie zuständige Landwirtschaftsamt. Darüber hinaus finden Sie eine Karte mit regionalen Ansprechpartnern, u.a. mit dem Schwerpunkt Landwirtschaftsberatung, hier.

Behörden und NAturschutzgruppen

Behörden und Naturschutzgruppen, die Interesse an einer bundesweiten Vernetzung beim Kiebitzschutz haben, können sich an die AG Kiebitzschutz des NABU wenden.

FAIRPACHTEN

Verpächterinnen und Verpächter von landwirtschaftlichen Flächen, die sich auf ihrem Land Maßnahmen für den Kiebitz und andere bedrohte Arten wünschen, können sich an die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe wenden. Diese bietet mit dem Projekt Fairpachten noch bis zum Jahr 2023 ein kostenloses Beratungsangebot an. Hier kann man sich darüber informieren, wie Natur- und Biodiversitätsschutz in landwirtschaftlichen Pachtverträgen vereinbart werden können.

Kiebitze melden

Beobachtungen von Kiebitzen und anderen Vögeln können über die Seiten Ornitho.de und NABU-Naturgucker.de gemeldet werden. Die dort eingegebenen Meldungen stehen für wissenschaftliche und naturschutzfachliche Auswertungen zur Verfügung. Aus der Meldung über die Portale folgen jedoch in aller Regel keine sofortigen Maßnahmen zur Sicherung von Nestern und Bruten, sodass gegebenenfalls eine direkte Meldung an zuständige Stellen sinnvoll ist.